Abteilung Abfuhr der Stadtreinigung Dresden startete mit Echtbetrieb
Nachdem die Abteilung Reinigung den Anfang gemacht hatte, ist die Abteilung Abfuhr zum 1.10.2010 in allen Bereichen in den Echtbetrieb mit EMOS gegangen.
In den Wochen zuvor wurden die Mitarbeiter der Abfuhr durch Schulungsmaßnahmen auf diesen Termin vorbereitet. Nach einem speziellen Modell wurden die Key-User aller Bereiche durch Mitarbeiter des EMOS-Teams intensiv geschult. Anschließend haben diese in wohl dosierten Ausbildungsabschnitten das notwendige Wissen und die Handhabungsweise von EMOS an die einzelnen Mitarbeiter in ihren Aufgabenbereichen weiter gegeben.
Die eigentliche Umstellung erfolgte in einem mehrstufigen Verfahren. Zunächst wurde einige Tage vor dem Echtbetrieb die Datenbank auf die Microsoft SQL-Server Windows 2008 R2 umgestellt. Da die Planung des EMOS-Teams die Ablösung der bisherigen SQL-Datenbank SQL-Anywhere durch die Microsoft SQL-Datenbank vorsieht, wurde dieser Schritt nach zahlreichen Tests freigegeben. Die eigentliche Umstellung begann mit dem Auslesen der Altdaten aus den bisherigen Systemen und dem Wiedereinlesen in die EMOS-Datenbank.
In dieser Phase musste das Gesamtsystem, wie geplant, lediglich einen Tag stillgelegt werden. Durch entsprechende Vorbereitungen konnten die Fahrer dennoch wie geplant an diesem Tag ausrücken und die Leerungsdaten auf ihren Behälteridentgeräten sammeln. Am eigentlichen Echtbetriebstermin begannen alle Mitarbeiter der Abfuhr ihre Arbeit in EMOS aufzunehmen. Unter Begleitung des EMOS-Teams vor Ort wurden die Touren generiert, die Daten Fahrzeuge transferiert und die gesammelten Leerungsdaten wieder in die EMOS-Datenbank importiert.
Gleichzeitig begannen die Abteilungen Behälterservice, Einsatzleitung, Kundenservicecenter und Fakturierung ihre Arbeit in EMOS. Bis auf kleinere Abweichungen, die in den ersten Tagen bearbeitet wurden, verlief die Umstellung reibungslos. Die Mitarbeiter haben die lange Zeit mit Spannung erwartete Umstellung in hervorragender Weise angenommen und sind begeistert über die neuen Möglichkeiten. Zahllose Medienbrüche in der Verarbeitung der Informationen sind mit der Umstellung hinfällig.




